Über Pierre
Pierre Fertout leitet den Vertrieb bei Weglot, einem schnell wachsenden Web-Übersetzungs-Startup mit über 70.000 Kunden weltweit. Mit einem Hintergrund im Engineering und vorheriger Erfahrung bei CoachHub baut Pierre nun die Outbound-Struktur von Weglot auf - mit einer Kombination aus Experimenten, Partner-Strategien und präzisen KI-Workflows.
Outbound ist bei Weglot noch neu: Bis vor Kurzem kamen 100% der Pipeline aus Inbound. Doch in nur wenigen Monaten haben Pierres erste Outbound-Initiativen hochwertige Logos gewonnen, skalierbare Reseller-Deals ausgelöst und einen wiederholbaren Prozess aufgebaut - unterstützt von der Agentur Scalability und Tools wie Clay, GPT und lemlist.
Über 10 Jahre Erfahrung als B2B-Tech-Sales-Leader
Größter Erfolg
Abschluss eines hochwertigen Deals mit Auchan durch signalbasierten Outreach - „perfektes Timing“ ausgelöst durch Website-Analyse und personalisierte Ansprache.
Setzen Sie dieses Playbook direkt in konkrete Maßnahmen um.
Über Weglot
Weglot verwandelt jede Website sofort in ein vollständig übersetztes, SEO-optimiertes, mehrsprachiges Erlebnis - ohne Code, ohne Entwickleraufwand.
ICP und Personas:
- Mittelständische Unternehmen (2.000-3.000 Mitarbeitende) mit internationaler Präsenz
- Rollen: Marketing, Digital, Localization
- Branchenunabhängig
Dealgröße und Sales-Zyklus:
- Durchschnittlich 25.000 EUR ARR
- Ca. 3-4 Monate Sales-Zyklus (kürzer bei Inbound)
Team-Setup:
- 3 Full-Stack-AEs (2 Inbound vs. 1 Outbound)
- 1 CSM, 1 Partnerships Manager, 1 SE
- Neuer Outbound-AE startet in Vollzeit in Q4 2025
Outbound-Ziel:
- 4.000 Prospects pro Monat kontaktiert
- 40 Meetings pro Monat (d. h. 1% Interessensrate)
- Antwortrate: ca. 2-5%
- Conversion-Rate (Meeting → Opportunity): 30-40%
„Wir jagen keinen Opens hinterher. Wir tracken Antworten und Meetings. Das ist entscheidend.“
Verwendete Werkzeuge
lemlist, Clay, HubSpot, GPTs, Perplexity, Mojo, Claap
Lead-Generierung und Qualifizierung
Pierre und Scalability haben 58 intentbasierte Signale definiert, um Prospects mit hohem Potenzial zu identifizieren.
Dazu gehören:
Besonders leistungsstarke Signale
- Hoher Traffic aus internationalen Regionen ohne übersetzte Website (z. B. 20% Traffic aus Deutschland, aber keine deutsche Version)
- CMS-Wechsel (z. B. von WordPress zu Shopify)
- Stellenausschreibungen im Bereich Localization
- Folgen von Weglot-Kunden oder Wettbewerbern auf LinkedIn
- Website zeigt Skalierungssignale, aber keine mehrsprachige Unterstützung
Wenn ich 20.000 monatliche Besucher aus Deutschland sehe und keine deutsche Version der Website existiert, ist das eine klare Opportunity.
Verwendete Datenquellen
- LinkedIn, Sales Navigator
- SimilarWeb, Ahrefs
- Apollo, Clay, lemlist-Enrichment
- HubSpot-Synchronisierung mit Kundenlisten zum Ausschluss bestehender Nutzer
Wir bewerten Leads nicht nur nach Fit - sondern nach aktuellem Kontext. So priorisieren wir.
Outreach-Strategie
Pierre und Scalability fahren einen Multichannel-Ansatz mit Signal-Fokus, der sich an Persona-Verhalten und Region anpasst. Ihr Leitprinzip: „Klar, snackable, teilbar.“
Jeder Touchpoint ist bewusst gewählt, personalisiert und Teil einer zusammenhängenden Story.
🔁 Sequenzstruktur
3 Cold-E-Mails:
- Intro - kurzer, signalgetriebener Hook (z. B. „20% Traffic aus Deutschland, aber keine deutsche Website?“)
- Follow-up - „Haben Sie meine letzte E-Mail gesehen?“ + 1 neue Erkenntnis
- Letzter Reminder - Einzeiler-Zusammenfassung mit klarem CTA
3 LinkedIn-Touchpoints:
- Profilansicht + Vernetzen (ohne Nachricht)
- DM mit Bezug auf E-Mail („Ich habe Ihnen eine kurze E-Mail geschickt - war das relevant für Sie?“)
- Follow-up-Nachricht oder Voice-Note (je nach Engagement)
Wir pitchen nicht fünfmal - wir bauen Kontext auf. Jeder Schritt bezieht sich auf den vorherigen. So wirken wir menschlich.
🌍 Regionsbasierte Anpassungen
- In EMEA performt LinkedIn häufig besser als E-Mail. Im ersten Monat liefen die besten Kampagnen ausschließlich über LinkedIn.
- In anderen Regionen liefert E-Mail bessere Ergebnisse.
Es gibt kein One-Size-Fits-All. Wir testen pro Region, passen schnell an und skalieren, was funktioniert.
🧠 Personalisierungs-Strategien
Pierres Team nutzt mehrstufige Personalisierung - von Makro-Signalen bis zu Mikro-Hinweisen für eine 1:1-Ansprache.
1. Signalbasierte Unternehmens-Insights
- Fehlende Sprachversionen auf der Website
- CMS-Wechsel
- Stellenausschreibungen im Bereich Localization
- Folgt Wettbewerbern oder Weglot-Kunden
- Hoher Traffic in neuen Märkten
2. Persönliche Anknüpfungspunkte
- Gleiche Hochschule oder ähnlicher Hintergrund (z. B. ESSEC)
- Gemeinsame frühere Arbeitgeber
- Rollenspezifische Pain Points (basierend auf LinkedIn-Aktivitäten oder bisherigen Erfahrungen)
Ich nutze immer die Verbindung über die Hochschule. Selbst wenn die E-Mail nur mittelmäßig ist, antworten sie.
🧩 DISC-basierte Copy-Personalisierung
Pierre passt Tonalität und Struktur an die Denk- und Kommunikationsweise des Prospects an - was er als „DISC-inspirierten Ansatz“ bezeichnet. Seine zentrale Erkenntnis: Manche Menschen wollen Logik, andere Einfachheit. Passen Sie Ihre Ansprache entsprechend an.
So passt er es an:
DISC-Typ | Style | E-Mail-Format |
|---|---|---|
D (Dominant) | Direkt und präzise | 1 Wertversprechen in einem Satz + 3 Bulletpoints + klarer CTA |
I (Influencer) | Gesprächig, freundlich | Leichten Humor einbauen, informell bleiben |
S (Stetig) | Vertrauen zuerst | Kundenreferenzen nutzen, niedriger Druck im CTA |
C (Gewissenhaft) | Detailliert, logisch | Mehr Daten, Produkterklärung und Vertrauensbelege einbauen |
Ich bin ein „D“. Um mir etwas zu verkaufen: ein Satz Kontext, drei Bulletpoints, ein CTA. Mehr nicht. Andere brauchen mehr Beweise oder einen freundlicheren Ton. KI hilft uns, die richtige Balance zu finden.
Pierre nutzt sogar GPT-Prompts, um die Tonalität auf Basis DISC-ähnlicher Annahmen anzupassen - abgeleitet vom LinkedIn-Profil, der Branche oder dem Schreibstil der Person.
🤖 Tools zur Skalierung der Personalisierung
Pierre macht das nicht allein. So unterstützt sein Tech-Stack diesen Ansatz:
- Clay - reichert Daten an und generiert automatisch Signale (z. B. Website-Lücken, CMS, Stellenanzeigen)
- Lemlist - integriert dynamische Variablen und Sequenzlogik
- Custom GPTs - erstellen personalisierte E-Mail-Entwürfe, schlagen DISC-Tonalität vor und analysieren Websites automatisch
- Mojo - generiert Post-Call-Follow-up-Sequenzen (über Wochen bis Monate)
Wenn ich ein Tool wie Clay nicht bedienen kann, stelle ich jemanden ein, der es kann. Denn exzellente Personalisierung in großem Umfang ist ein Wettbewerbsvorteil.
Besondere Stärken und Differenzierungsmerkmale
1. Signalbasierte Zielgruppenansprache
Statt den Fit zu erraten, nutzt Pierre konkrete Signale wie CMS-Wechsel, Sprachlücken oder Teamaufbau, um Kampagnen auszulösen. Diese Signale sind nicht theoretisch - sie werden vor dem Outreach recherchiert und priorisiert.
Fundraising ist überstrapaziert. Signale wie Localization-Hiring oder CMS-Migration sind Gold wert.
2. KI-gestützte Vorbereitung und Personalisierung
Pierre hat mehrere GPTs entwickelt für:
- Pre-Call-Recherche
- ABM-Profiling
- Angebotserstellung
- Post-Demo-Follow-up-Sequenzen (von 1 Woche bis 12 Monate)
Vor einem Meeting gebe ich einfach Name und Domain des Prospects ein, und GPT erstellt mir in Sekunden ein vollständiges Vorbereitungssheet.
Außerdem nutzt er Mojo, um automatisch Follow-up-Sequenzen aus Call-Aufzeichnungen zu generieren.
3. Partnergetriebener Outbound
Pierre verlässt sich nicht ausschließlich auf SDR-Prozesse. Weglot betreibt Outbound auch über:
- Partnerschaftskampagnen mit Resellern und Localization-Agenturen
- Gebündelte Sales-Ansätze, bei denen Weglot in größere Angebote integriert ist
Ein aktueller Erfolg: Der große Reseller Aptegi schloss nach einer maßgeschneiderten Business-Case-Präsentation ab.
Wenn Sie nicht direkt gehen können, gehen Sie über jemanden, der bereits Vertrauen hat. Partnerschaften skalieren anders.
Willst du deine Outbound-Strategie so starten wie Weglot?
Erfolgsstories analysieren
- Zielperson: Head of Digital bei einem großen Einzelhändler (Region Luxemburg)
- Verwendete Signale: Fehlende lokale Sprache, regionale Präsenz, News-Alert
- Kanal: Multi-Touch - 3 E-Mails + LinkedIn
- Ergebnis: Meeting nach dem 3. Touch gebucht
- Warum es funktionierte: Timing + starke Signal-Übereinstimmung + triangulierte Personalisierung
Sie sagte mir: „Ich antworte nie auf Cold-E-Mails - aber Ihre kam genau im richtigen Moment.“
Vorlagen und Ressourcen
Bevorzugtes Intro-E-Mail-Snippet
Subject : Betreff: 20% Ihres Traffics kommen aus Deutschland
Hallo [First Name],
Mir ist aufgefallen, dass Ihre Website signifikanten Traffic aus Deutschland erhält, aber bisher keine deutsche Version existiert.
Mit Weglot können Sie Ihre Website in 2 Klicks mehrsprachig machen - ganz ohne Entwickler.
Gerne zeige ich Ihnen das in einer kurzen Demo.
Beste Grüße
Pierre
✅ Prompt-gesteuerte KI-Workflows
- ABM-GPT zur Vorbereitung account-spezifischer Ansprache
- RFP-GPT zur automatischen Beantwortung von Anbieter-Fragebögen
- Post-Demo-GPT zur Erstellung von Nurturing-Sequenzen
Ich nutze KI sogar, um die Tonalität auf Basis des DISC-Profils anzupassen. Jeder erhält eine andere Ausprägung.
Setzen Sie dieses Playbook direkt in konkrete Maßnahmen um.
Stehlen Sie diese 5 Tricks aus Pierres Spielbuch und wenden Sie sie noch heute an!
Nutzen Sie Signale, die noch nicht überstrapaziert sind
z. B. Jobwechsel, CMS-Migration, Website-Lücken
Personalisieren Sie auf Personenebene - nicht nur auf Unternehmensebene
Gleiche Hochschule, Arbeitsstil, DISC-Typ
Erstellen Sie ein GPT für die Pre-Call-Vorbereitung
Spart Zeit und verbessert die Meeting-Qualität
Nutzen Sie die Learnings Ihrer Agentur
Scalability brachte vorgetestete Sequenzen und bessere Deliverability
Wärmen Sie alle Touchpoints auf
Verweisen Sie in LinkedIn auf E-Mails - und umgekehrt